Steuerhinterziehung – Wie Sie Ihr Geld effektiv legalisieren

Haben Sie ein geheimes Konto in der Schweiz oder in einem anderen Steuerparadies, das mit Steuerhinterziehung in Zusammenhang stehen könnte? Ihr Anwalt für die Legalisierung von Schwarzgeld und für legale Steuervermeidung löst alle Problemfälle. Wir sind schnell und unkonventionell im Legalisieren von Schwarzgeld. Mit unserer Erfahrung aus über 220 Selbstanzeigeverfahren in Brasilien, Italien, USA, Canada, Belgien und Deutschland lösen wir jeden Fall.

  • Sie brauchen Unterstützung mit Ihrem Konto?
  • Sie haben ein ungutes Gefühl mit Ihrem Konto. Sie befürchten, Ihr Name könnte auf einer gestohlenen Liste mit unversteuerten Bankkonten (Steuer-CD) stehen?
  • Sie wissen noch nicht, ob etwas gegen Sie vorliegt und wer dahinter steckt?
  • Ihre Bank spricht nicht Klartext, sperrt Ihr Konto oder drängt Sie zur Unterschrift von Erklärungen, die Sie nicht verstehen?

Achtung – hier wird es für Sie gefährlich!

Unterschreiben Sie nichts, auch wenn Sie die Bank dazu drängt! Sie werden es bitter bereuen.

Inhaltsverzeichnis – Steuerhinterziehung

  1. Steuerhinterziehung
    1. Meine Lösungsansätze für Sie
    2. Tax Evasion Examples
    3. Definition Steuervermeidung
  2. Schweiz: Verschärftes Gesetz zur Steuerhinterziehung
    1. Qualifizierte Steuerhinterziehung ist Steuerbetrug
    2. Qualifizierte Steuerhinterziehung ist ein Verbrechen
    3. Qualifizierte Steuerhinterziehung ist meldepflichtig
    4. Meldepflichtiger Verdacht auf Geldwäscherei
    5. Was bedeutet das für einen Kunden mit Schwarzgeld in der Schweiz?
    6. Schwarzgeld macht krank
    7. Was ist eine Gesetzeslücke im Steuerrecht?
  3. Wieso wird der Common Reporting Standard (CRS) und der AIA nicht nur Steuerhinterzieher und Steuerbetrüger treffen?
    1. Wirtschaftspolitik und Protektionismus der USA und der OECD
    2. Brickell: Miami’s Wall Street South
    3. Financial Secrecy Index 2018
    4. “Small Business” Konten in Miami
    5. Panama Papers: Wieso sind keine Amerikaner genannt?
  4. Strategie der Steuervermeidung à la Tina Turner
    1. Steueroptimierung mit Citizenship by Investment Programm
    2. Krimineller Missbrauch mit neuem Pass
    3. Problem Steuerhinterziehung gelöst – mit Golden Visa Programm
    4. Golden Visa Länderliste
    5. Wieso sind Golden Visa und Citizenship by Investment Programme so attraktiv?
  5. Non-Dom Status: ins Ausland umziehen und Steuern sparen
    1. Investment Banking Team von Goldman Sachs zieht nach Milano
    2. Fallbeispiele mit verschiedenen Ländern mit Non-Dom Status
  6. Schwarzgeld legalisiert – dank Golden Visa Schweiz
    1. Extra Bonus für Private Banker für jeden umgesiedelten Kunden
    2. Pauschalbesteuerung nach dem Lebensaufwand in der Schweiz

Vorwort zum Thema Steuerhinterziehung

Versuchen Sie einen Problemfall mit einer Schweizer Privatbank oder mit Ihrem Bankkonto nie alleine zu lösen. Sie wissen nicht, was oder wer dahinter steckt und was passiert ist (Gesuch um internationale Amtshilfe in Steuersachen, Verdacht zur Steuerhinterziehung, etc.). Sie riskieren Ihr ganzes Geld zu verlieren, Probleme mit der Steuerbehörde an Ihrem Wohnsitz zu bekommen oder sogar ins Gefängnis zu wandern. Sie müssen wissen, bei einem Problemfall ist die Bank nicht mehr Ihr Freund und Helfer. Sie wendet sich über Nacht komplett von Ihnen ab. Durch Freizeichnungsklauseln versucht die Bank sich abzusichern. Bitte nichts unterschreiben!

Während die selbige Bank Sie vielleicht noch letzte Woche – wie einen Freund – in einen Nacht Club begleitete, funktioniert sie jetzt wie eine Polizei-Station und spioniert Sie aus (kraft Gesetz!). Nehmen Sie uns sofort mit – in die Bank. Wir begleiten Sie sofort – noch am selben Tag. Wählen Sie unsere Notfall-Nummer: +41 79 543 85 93 (nur in Notfällen!)

Gehen Sie nie alleine zur Privatbank. Sie verursachen nur irreparablen Schaden. Alles, was Sie sagen, wird aufgezeichnet, landet in den Unterlagen zum Bankkonto und kann später gegen Sie verwendet werden (auch in Ihrem Heimatland im Strafverfahren!). Sie verlieren Ihr ganzes Geld oder es wird für viele Jahre gesperrt. Sie riskieren ins Gefängnis zu landen. Zu groß ist der Wissensvorsprung der Bank. Ich garantiere Ihnen: Alleine – gehen Sie als Verlierer zu Boden. Neue Gesetze zwingen die Bank, Sie anzulügen und auszuspionieren (im Auftrag der OECD).

Wenn wir aber zusammen die Bank aufsuchen, wissen wir schnell, was Sache ist. Wir sprechen direkt mit dem Management der Bank. Wir verhandeln als Wirtschaftskanzlei in Zürich auf gleicher Augenhöhe mit der Bank. Wir bemerken nach den ersten fünf Minuten, was in der Luft liegt. Uns kann man nicht anlügen. Wir lösen Ihren Problemfall professionell. Wir bekämpfen unzulässige Gruppenanfragen, Rechtshilfe- und Amtshilfeverfahren aus dem Ausland („Fishing Expeditions“) und die Herausgabe Ihrer Bankkontoinformationen ins Ausland. Uns kann man nichts vormachen.

Rufen Sie uns an: +41 79 543 85 93 Notfall – Nummer

Wir begleiten Sie heute zur Bank und sitzen am Tisch mit dem Bankdirektor. Zusammen besprechen wir Ihren Problemfall auf gleicher Augenhöhe – mit dem Bankdirektor (auch mit der Rechtshilfe- oder Amtshilfebehörde, falls nötig). Wir leiten alle Maßnahmen ein, um Ihr Konto in der Schweiz und im Land Ihres steuerlichen Wohnsitzes schnell zu legalisieren, oder Sie effizient zu vertreten gegenüber der Steuerbehörde an Ihrem Wohnsitz.

1. Steuerhinterziehung

Niemand zahlt gerne Steuern. Trotzdem müssen Steuern bezahlt werden. So steht es im Gesetz. Jeder versteht, dass der Staat für die zur Verfügung gestellte Infrastruktur Geld braucht. Ist aber die Besteuerung in einem Land so hoch, dass diese einer Beschlagnahme gleichkommt, wird die Steuerhinterziehung als Mittel zur Selbstverteidigung des verfassungsrechtlich garantierten Rechtes auf Eigentum gerechtfertigt. Steuerhinterziehung ist gegenüber der Allgemeinheit nicht fair. Wenn jeder die Steuern korrekt und vollständig zahlen würde, wäre die Steuerbelastung nicht so hoch.

Es ist nicht meine Aufgabe, moralische Vorstellungen zu verbreiten. Vielmehr will ich bewährte Lösungen aufzeigen, wie man Probleme in Zusammenhang mit Steuerhinterziehung löst und legal Steuern spart. Das Gesetz umschreibt genau den Sachverhalt, welcher eine Steuerpflicht auslöst. Die Begriffe „Steuervermeidung“ und „Steuerhinterziehung“ werden oft als Synonym verwendet. Das ist ein verbreiteter Fehler. Steuervermeidung ist legal. Steuerhinterziehung ist illegal.

Sie machen sich strafbar, wenn Sie absichtlich eine Besteuerung umgehen, indem Sie den steuerbegründenden Sachverhalt geheim halten.

Beispiel:
Sie eröffnen ein Konto in Montenegro und deklarieren die Einkünfte mit diesem Konto nicht der Steuerbehörde. Ein Automatischer Informationsaustausch (AIA) ist für Montenegro nicht vorgesehen. Mit großer Wahrscheinlichkeit werden Sie nicht entdeckt, da Montenegro keine Bankdaten austauscht. Werden Sie trotzdem entdeckt, dann machen Sie sich der Steuerhinterziehung strafbar.

Sie können aber ganz legal vermeiden, Steuern zu zahlen, indem Sie den steuerbegründenden Sachverhalt nicht entstehen lassen.

Beispiel:
Sie gründen eine Gesellschaft in Dubai und kassieren die Einkünfte über die Gesellschaft in Dubai mit Konto in Montenegro. So lange Sie keine Dividenden aus der Gesellschaft in Dubai beziehen, fallen keine Steuern an.

1.1. Meine Lösungsansätze für Sie

  • Ich zeige Ihnen Beispiele zu internationalen Steuervermeidung.
  • Ich zeige Ihnen, wie meine internationalen Mandanten vorgehen, um ihre Probleme in Zusammenhang mit Steuerhinterziehung zu lösen.
  • Wir helfen Ihnen in allen internationalen Steuerfragen
  • Ich zeige Ihnen, wie Sie legal mit internationalen Strategien zur Steuervermeidung keine Steuern zahlen und ihr Vermögen schützen.
  • Ich zeige Ihnen auch, wie Sie den Schaden bei bereits existierender internationaler Steuerhinterziehung in Grenzen halten können.

1.2. Definition Steuervermeidung?
Um erfolgreich eine Strategie zur Steuervermeidung umzusetzen, muss man zuerst den steuerbegründenden Sachverhalt des Steuergesetzes gut kennen. Ist der steuerauslösende Sachverhalt bekannt, überlegen wir uns einen Sachverhalt, der keine Steuern auslöst. Welche Voraussetzungen und Tatbestandsmerkmale müssen erfüllt sein, damit der steuerpflichtbegründende Sachverhalt nicht erfüllt wird? Steuerbelastungen können durch frühzeitige Handlungen vermindert, zeitlich verschoben, in eine andere juristische Person verlagert oder sogar total eliminiert werden. Steuern vermeidet man, indem man Voraussetzungen und Sachverhalte schafft, die nicht besteuert werden.

Einige Beispiele für Steuervermeidung:

  • Sachverhalte begründen, welche Steuerabzüge ermöglichen
  • Geschäftsausgaben bei einer Firma buchen, die sich in einem Hochsteuerland befindet
  • Gewinne in eine Firma in einem Tiefsteuerland verschieben und dort realisieren
  • Verlegung des persönlichen Wohnsitzes in ein Steuerparadies

1.3 Definition Steuerhinterziehung?
Bei einer Steuerhinterziehung existieren die steuerbegründenden Voraussetzungen und Sachverhalte bereits. Durch ungesetzliche Handlungen versucht man diese Voraussetzungen und Sachverhalte so gut zu verstecken, damit die Steuerbehörde diesen Sachverhalt nicht bemerkt. Die Steuerhinterziehung ist eine illegale Praxis, um keine Steuern zu zahlen. Viele Bankkonten wurden in der Schweiz eröffnet, weil man damit Geldeingänge dank dem Bankgeheimnis gegenüber der Steuerbehörde geheim halten konnte. Der steuerbegründende Sachverhalt liegt zwar vor, er wird aber bei der Steuerbehörde nicht deklariert. Steuerhinterziehung Definition: Illegale Maßnahmen für die Geheimhaltung von steuerbegründenden Sachverhaltselementen.

Alle geschäftlichen Einnahmen müssen deklariert werden. Dies beinhaltet auch Erträge aus Tauschgeschäften und Bartransaktionen. Vielfach werden Bartransaktionen nicht gemeldet. Eine Bartransaktion wird in mehreren kleineren Tranchen abgewickelt, so dass die Schwelle für eine Meldung (Bsp. EUR 10‘000) nicht erreicht wird.

2. Schweiz: Verschärftes Gesetz zur Steuerhinterziehung

2.1. Qualifizierte Steuerhinterziehung ist Steuerbetrug
Ab dem 1. Januar 2016 sind zwei qualifizierte Tatbestände zur Steuerhinterziehung neu als Verbrechen definiert. Damit sind sie in den Vortatenkatalog zur Geldwäscherei aufgenommen worden. Dabei kommt es nicht darauf an, ob der Tatbestand in der Schweiz oder sonst wo verübt wurde.
Ab dem 1. Januar 2016 müssen Banken und Vermögensverwalter (Finanzintermediäre) diese neuen verschärften Bestimmungen umsetzen. Sie haben neue Meldepflichten.

2.2. Qualifizierte Steuerhinterziehung ist ein Verbrechen
Nach dem neuen Strafrecht in der Schweiz sind zwei neue qualifizierte Tatbestände der Steuerhinterziehung mit Strafe in den Vortatenkatalog zur Geldwäscherei aufgenommen worden. Sie werden als Steuerbetrug qualifiziert und sind damit Verbrechen.

Legaldefinition Verbrechen:
Verbrechen sind Taten, die mit mehr als drei Jahren Freiheitsstrafe bedroht sind.

Legaldefinition Vergehen:
Vergehen sind Taten, die bis zu drei Jahren Freiheitsstrafe oder Geldstrafe bedroht sind.

Der Tatbestand der Geldwäscherei kann objektiv nur erfüllt werden, wenn die Vortat, zum Beispiel ein Steuerbetrug, ein Verbrechen ist. Die Vortat muss zwingend mit mehr als drei Jahren Freiheitsstrafe bedroht sein. Nur Verbrechen werden in den Vortatenkatalog aufgenommen. Einfache Steuerhinterziehung war bis anhin nicht als Verbrechen qualifiziert und somit auch nicht rechtshilfefähig. Da es an der Voraussetzung der beidseitigen Strafbarkeit (in der Schweiz und im Land der rechtshilfeersuchenden Behörde) fehlte, wurde bis zum 31. Dezember 2015 für einfache Steuerhinterziehung auch nie Rechtshilfe gewährt. Bei Steuerhinterziehung Verjährung beachten, sowohl in der Schweiz als im ausländischen Staat.

Rechtshilfe wird nur für die kürzere Verjährungsfrist gewährt.
Heute wird Rechtshilfe gewährt, wenn folgende qualifizierende Voraussetzungen erfüllt sind:

Steuerhinterziehung wird neu in der Schweiz als Steuerbetrug und als Verbrechen qualifiziert, sobald gefälschte oder verfälschte Dokumente zur Steuerhinterziehung verwendet werden (falsche Quittungen, geschäftliche Notizen, Lohnausweise etc.) oder ein Steuersubstrat von mindestens CHF 300‘000 in derselben Steuerperiode hinterzogen wird.

2.3. Qualifizierte Steuerhinterziehung ist meldepflichtig
Wenn ein Schweizer Banker annehmen muss, dass sein Kunde mehr als CHF 300‘000 in der betreffenden Steuerperiode hinterzogen hat, muss er diesen Sachverhalt der Geldwäscherei-Meldestelle als Verdacht zur Steuerhinterziehung anonym melden. Anonym heißt hier, der Kunde darf nicht informiert werden. Er muss diese Gelder als kontaminierte Gelder qualifizieren und darf keine Transaktion zulassen.

„Dieser Tatbestand der Steuerhinterziehung wird als Steuerbetrug und damit als Verbrechen qualifiziert. Seit dem 1. Januar 2016 ist die qualifizierte Steuerhinterziehung in der Schweiz als Verbrechen in den Vortatenkatalog für Geldwäschereidelikte aufgenommen. Selbst dann, wenn er im Ausland verübt wurde.“

Die Steuerhinterziehung muss im Ausland auch strafbar sein und muss die obigen Qualifikationsmerkmale (mindestens CHF 300‘000 pro Steuerperiode oder gefälschte Belege) nach Schweizer Recht erfüllen. Die Rückwirkung auf Sachverhalte vor dem 1. Januar 2016 wurde vom Gesetzgeber ausdrücklich ausgeschlossen.

2.4. Meldepflichtiger Verdacht auf Geldwäscherei
Ab dem 1. Januar 2016 haben Banker, Treuhänder und Vermögensverwalter eine Meldepflicht nach Geldwäschereigesetz bei Vorliegen eines ernsthaften Verdachts auf qualifizierte Steuerhinterziehung. Liegt hingegen ein Verdacht vor, der nicht als ernsthaft qualifiziert werden muss, dann hat der Finanzintermediär nur ein Melderecht. Er darf den Fall melden, aber er muss nicht. Meldet er aber einen ernsthaften Verdacht nicht, so macht er sich strafbar.

2.5. Was bedeutet das für einen Kunden mit Schwarzgeld in der Schweiz?
Ein Kunde einer Schweizer Bank, der mehr als CHF 300‘000 oder deren Gegenwert als Steuersubstrat pro Steuerperiode hinterzieht, muss damit rechnen, dass er gemeldet wird. Unser Rat an alle Kunden mit Schwarzgeld ist so schnell wie möglich die Gelder zu legalisieren. Je nach Land gibt es laufende Programme zur steuerlichen Selbstanzeige. Auch für den Fall, dass ein Selbstanzeigeprogramm abgelaufen ist, lohnt es sich trotzdem steuerkonform (Engl. „tax-compliant“) zu werden.

Um für Steuerhinterziehung Verjährung und deren Folgen zu beurteilen, muss dessen Dauer in der Schweiz und im Ausland verglichen werden. Nur die kürzere Verjährungsfrist ist maßgebend. Wenn nach Schweizer Recht ein Delikt infolge kurzer Verjährungsfrist nicht mehr strafbar ist, darf die Schweiz einem Land mit längerer Verjährungsfrist keine Rechtshilfe leisten.

2.6. Schwarzgeld macht krank
Wir haben hunderte von Millionen legalisiert und auf diesem Gebiet einschlägige Erfahrungen gesammelt. Kein einziger Kunde hat es je bereut, eine Selbstanzeige gemacht zu haben. Schwarzgeld macht krank. Der Druck wird nur noch schlimmer. Die Schweiz macht ernst mit: OECD automatischer Informationsaustausch und CRS. Im September 2018 werden die ersten Daten ausgetauscht. Es ist höchste Zeit zu handeln.

Es lohnt sich wirklich. Glauben Sie mir. Sie werden sich viel besser fühlen und tiefer schlafen. Erfahrungen mit Kunden haben gezeigt, dass Schwarzgeld vor allem für ältere Personen gesundheitliche Probleme erzeugt. Familienmitglieder von Betroffenen haben uns mehrmals bestätigt, der Gesundheitszustand habe sich nach der Selbstanzeige massiv gebessert.

„Wenn Sie Schwarzgeld haben, müssen Sie sofort handeln. Verlieren Sie keine kostbare Zeit. Steuerprobleme sind nicht wie guter Wein, der mit dem Alter besser wird. Machen Sie den ersten Schritt zur Lösung Ihres Problems und Sie werden sich besser fühlen. Das garantiere ich Ihnen.“

2.7 Was ist eine Gesetzeslücke im Steuerrecht?
Um eine Gesetzeslücke zu finden, muss man das Steuergesetz genau analysieren. Auch hier wie bei der Steuervermeidung, muss man die Voraussetzungen und Sachverhalte erschaffen, damit der Ausnahmetatbestand im Steuergesetz erfüllt wird. Die Situation des Kunden muss genau untersucht werden. Wo und wie können diejenigen Voraussetzungen erschaffen werden, damit ein Sachverhalt im Ausnahmekatalog des Steuergesetzes greift. Worauf muss man schauen, damit diese Ausnahmen ohne Not dokumentiert werden können.

Oft will das Steuergesetz ganz bestimmte Ausnahmen verankern. Im Gesetzeswerk zum Automatischen Informationsaustausch hat es ca. 40 Gesetzeslücken, die von der OECD gewollt sind. Hier gilt es für den Kunden Gewissheit zu schaffen, dass er wirklich unter dieser Ausnahme fällt. Ist man sich über den Ausnahmesachverhalt nicht sicher, muss man einen Fachmann beiziehen. Jeder Fall hat seine Eigenheiten. Kein Fall ist gleich.

In vielen Fällen holt man sich am besten ein Tax Ruling ein. Ein Tax Ruling ist eine schriftliche Zusicherung der Steuerbehörde, dass ein genau umschriebener Sachverhalt keine Steuerpflicht begründet. Tax Ruling sind in der Schweiz sehr häufig. Ein Tax Ruling ist ein vorzügliches Instrument, um über die steuerliche Behandlung eines Sachverhalts absolute Gewissheit zu haben. Bevor ein Investor ein Investment mit seiner Firma umsetzt, schafft er sich bei der Steuerbehörde Gewissheit, dass in Zukunft keine Steuern aufkommen.

3. Wieso wird der Common Reporting Standard (CRS) und der AIA nicht nur Steuerhinterzieher und Steuerbetrüger treffen?

Ich musste schon manche böse Kommentare voll Schadenfreude von pflichtbewussten Steuerzahlern über mich ergehen lassen. Ich bin gewissen Leuten ein Dorn im Auge, weil ich Kontoinhaber von Schwarzgeld helfe, das Geld über die steuerliche Selbstanzeige zu legalisieren. Hier ist alles legal und im Interesse des Staates, der das Selbstanzeigeprogramm lanciert hat. Mit dem AIA kommt endlich der Tag der Abrechnung für Steuerbetrüger, meinen viele Leute. Leider geht es hier um viel mehr.

3.1 Wirtschaftspolitik und Protektionismus der USA und der OECD
Es geht um knallharte Wirtschaftspolitik, Marktdominanz und Protektionismus. Die USA haben es den Europäern mit FATCA und CRS gezeigt, wie man das macht. Die USA und OECD Länder wollen verhindern, das Geld im Ausland investiert wird. Die USA fordern mit FATCA weltweit alle Bankinformationen ein und dies unter Androhung von drastischen Sanktionen.

Die 1741 gegründete Schweizer Privatbank Wegelin musste infolge der erpresserischen Bussen den Bankbetrieb einstellen. Die USA hat Scharen von Schweizer Banker kriminalisiert und verhaftet. Die USA hat die Credit Suisse gezwungen, sich selber als kriminelle Organisation zu bezichtigen. Die USA predigen Wasser, trinken aber selber Wein. Die USA weigern sich hartnäckig Informationen zu tauschen. Sie sammeln Informationen aus allen Ländern der Welt. Im Gegenzug liefern die USA keine Informationen. Die USA haben die Schweiz erpresst, aber gleichzeitig neue eigene Steueroasen aktiv vermarktet.

Anwälte aus New York werben ganz offen für Nevada, Wyoming, South Dakota und Miami als Steuerparadies für Schwarzgeld. Ein russischer Oligarch kann sicher sein, dass sein Geld in den USA weder vom US Finanzministerium noch von den russischen Behörden überprüft wird. So ein starkes Bankgeheimnis für Schwarzgeld kann nicht einmal mehr Vanuatu anbieten, die USA aber sehr wohl.

Was für deutsche Anleger die Bahnhofstrasse in Zürich war, heißt heute Brickell, das Finanzdistrikt in Miami, USA.

3.2. Brickell: Miami’s Wall Street South
https://www.forbes.com/sites/scottbeyer/2015/05/07/welcome-to-brickell-miamis-wall-street-south/#42b834d131f3

Miami ist die Wallstreet Lateinamerikas. Als es vor ein paar Jahren noch möglich war, haben viele Deutsche ihr Konto von der Schweiz nach Miami verschoben. Was die USA fordern und mit drakonischen Bussen in Milliardenhöhe – siehe Bussen für Schweizer Banken – durchsetzen, müssen sie selber längst nicht machen. Mit dem „USA Patriot Act“ setzte George Walker Bush Junior nach den Terroranschlägen den Zugriff auf vertrauliche Kontodaten weltweit durch.

3.3. Financial Secrecy Index 2018
Amtshilfeanfragen von andern Staaten wegen Schwarzgeld laufen in den USA gerichtsnotorisch ins Leere. Die USA figurieren im „Financial Secrecy Index 2018“ an zweiter Stelle. Die Schweiz an erster Stelle, aber ich nicht wegen Steuerhinterziehung.

https://www.financialsecrecyindex.com/introduction/fsi-2018-results

Bis heute kam aber seltsamerweise niemand auf die Idee, die USA auf eine schwarze Liste zu setzen.

Mit einer Firma in Delaware und einem Konto in Miami erreichen Sie das, was früher die Anleger in der Schweiz unter dem Geschäftsmodell Bankgeheimnis bekommen haben. Nirgendwo können Sie einfacher und schneller eine Firma gründen als in Delaware. In Delaware gibt es mehr Briefkastenfirmen als Menschen. Heute sind dort ca. 1‘000‘000 Firmen registriert, dreimal mehr als noch vor 10 Jahren. Dort bekommen Sie ein richtig anonymes Konto, denn selbst eine Passkopie ist nicht nötig. Die Banken in Miami sind es gewohnt, auf Fragen zur Herkunft der Gelder zu verzichten.

3.4. “Small Business” Konten in Miami
Während heute ein Transfer von USD 50‘000 in die Karibik viele Fragen aufwirft, werden Transfers in Miami unter 10 Mio. USD als „Small Business“ registriert. Die US Banker in Miami führen Privatkonten, Geschäftskonten und „Small Business“ Konten. Unter 10 Mio. USD kommt kein US Banker ins Schwitzen.

Wo bleiben hier die mutigen deutschen Politiker, die die kleine Schweiz bedrohten? Wieso drohen sie nicht konsequenterweise auch den USA?

Seit 2017 hat die USA ein gewisses Einlenken in Aussicht gestellt. Die USA muss gewisse Kompromisse machen, wenn sie ein Minimum an Glaubwürdigkeit behalten will. Sie hat bereits teilweise eine Buchführungspflicht eingeführt und der Internal Revenue Service (IRS) will die Identität des wirtschaftlich Berechtigten (Beneficial Owner) kennen – immerhin ein Anfang. Dies bedeutet aber noch lange nicht, dass diese Daten aufgrund eines Rechtshilfeersuchens ins Ausland geliefert werden.

Wenn zwei Staaten das Gleiche tun, ist es noch lange nicht dasselbe. Ob Bankgeschäfte, freier Marktzugang oder Schutz der eigenen Industrie, die USA fordert Marktvorteile, die sie woanders scharf kritisiert. Die USA predigt Wasser, trinkt aber Wein. Die USA macht beim automatischen Informationsaustausch und mit dem Common Reporting Standard (CRS) nicht mit, obschon der Rest der Welt (über 100 Länder) mitmacht. Die USA können gestützt auf FATCA (Foreign Account Tax Compliance Act) alle Informationen einfordern, müssen allerdings selbst keine Informationen liefern.

3.5. Panama Papers: Wieso sind keine Amerikaner genannt?
Im Zuge der Panama Papers wurden 214‘000 Offshore Companies in Panama an den Pranger gestellt. Viele Prominente und Reiche aus Politik, Sport, Wirtschaft und Showbusiness wurden nach dem Prinzip „Name and Shame“ namentlich erwähnt, bloß gestellt und teilweise kriminalisiert. Eine Offshore Gesellschaft zu besitzen, ist auch heute noch vollkommen legitim. Bezeichnenderweise war kein einziger Amerikaner dabei, denn das „Internationale Konsortium investigativer Journalisten“ (ICIJ) hat den Hauptsitz in den USA und wird hauptsächlich von US-Stiftungen finanziert. Jeder weitere Kommentar erübrigt sich.

4. Strategie der Steuervermeidung à la Tina Turner

Mit der Strategie der Steuervermeidung wird peinlichst darauf geachtet, dass keine Sachverhaltselemente mehr erfüllt sind, die eine Steuerpflicht begründen. Tina Turner hat ihren Wohnsitz dank dem Golden Visa Schweiz Programm in die Schweiz verlegt. Dabei hat sie gleichzeitig in der Schweiz für die Pauschalbesteuerung nach dem Lebensaufwand optiert. Trotzdem ist sie in den USA steuerpflichtig geblieben, weil die USA die Steuerpflicht an die Staatsangehörigkeit knüpfen. Solange Tina Turner amerikanische Staatsangehörige war, musste sie jedes Jahr beim Internal Revenue Service (IRS: Steuerbehörde in den USA) ihre Steuerdeklaration einreichen und Steuern zahlen.

Welche Strategie der Steuervermeidung hat Tina Turner umgesetzt, um in den USA keine Steuern mehr zu zahlen? Dank Heirat ihres 27 Jahre alten Schweizer Boy Friends kam sie in den Genuss des erleichterten Einbürgerungsverfahrens und bekam sogleich den begehrten Schweizer Pass. Kurz danach hat sie bei der Botschaft der USA in Bern Ihren USA Pass kraft eines speziellen Verfahrens abgegeben (Relinquishment nach Artikel 349 des Immigration and Nationality Act).

Bei der Steuerhinterziehung ist der steuerbegründende Sachverhalt bereits begründet, aber er wird von den Behörden geheim gehalten. Eine der wirksamsten Strategien zur Steuervermeidung ist der Wohnsitzwechsel in ein anderes Land. Der Wohnsitzwechsel ist auch die attraktivste Methode, um das Problem der Steuerhinterziehung und des Schwarzgeldes definitiv zu lösen. Am neuen Wohnsitz wird das Schwarzgeld deklariert und somit legalisiert. Viele Länder, wie zum Beispiel die USA und Deutschland, kennen eine „Exit Tax“. Die Exit Tax ist eine Wegzugsbesteuerung.

Viele deutsche Auswanderer hatten Probleme mit dem Finanzamt, obschon sie seit Jahren den Wohnsitz in Deutschland aufgegeben hatten. Sie hatten den Wegzug nicht oder nicht genügend geplant. Dadurch sind sie in Beweisnotstand geraten. Sie sind nicht direkt ins Zielland ausgewandert, sondern haben eine Zwischenwohnsitz wie zum Beispiel Dubai eingeplant und den definitiven Zielwohnsitz der Steuerbehörde nicht offen gelegt. Ein Wohnsitzwechsel muss gut geplant sein.

4.1. Steueroptimierung mit Citizenship by Investment Programm
Nach der Finanzkrise im Jahr 2008 haben sich mehrere Länder dazu entschlossen, ein Citizenship by Investment Programm anzubieten:

  • Zypern
  • Bulgarien
  • Ungarn
  • Malta
  • Antigua & Barbuda
  • St. Kitts & Nevis
  • Dominica
  • St Lucia
  • Grenada

4.2. Krimineller Missbrauch mit neuem Pass
Einige dieser Citizenship by Investment Programme wurden nicht nur zur Steueroptimierung, visafreies Reisen in ca. 130 Ländern und als Banking Passport gebraucht, vielmehr wurden damit unter anderem US Sanktionen umgangen. Die USA haben dagegen protestiert, weil reiche Investoren aus dem Iran die US Sanktionen umgangen hatten.

Mithin verkauften gewisse Länder gegen Bezahlung gleichzeitig eine Namensänderung. Wer sich einen neuen Pass und einen neuen Namen besorgt, hat sich damit gleich eine neue Identität eingekauft. Gewisse Länder verkaufen auch Diplomatenpässe und dies nicht nur in der Karibik, sondern auch in Osteuropa. Kein Wunder, dass auch international ausgeschriebene Kriminelle davon Gebrauch machen. Wer ein Bankkonto mit neuem Pass und mit neuem Namen eröffnet, kann damit leicht kriminelle Pläne umsetzen. Ich zähle bewusst nicht auf, was man alles damit machen kann. Sonst werde ich wieder von gewissen Medien angegriffen mit dem Vorwurf, ich verbreite Anleitungen zu illegalen Aktivitäten.

Das günstigste Angebot kommt aus Dominica. Mit 100‘000 USD Direktinvestment oder USD 200‘000 Immobilieninvestment ist man schon dabei. Die USA hat Dominica massiv unter Beschuss genommen, weil Dominica das Citizenship by Investment Programm den Iranern verkaufte. Die Iraner haben damit die Iran-Sanktionen des U. S. Office of Foreign Assets Control der USA umgangen. Diese Sanktionen, die auch ein Embargo der USA für Flugzeuge und deren Ersatzteile umfassen, sind im Bankfachjargon bekannt als OFAC-Sanctions.

Wir betreuten mehrere Fälle von internationalen Transaktionen mit OFAC-Sanctions. Wir arbeiten eng mit einem OFAC-Lawyer in Washington DC zusammen, der seine Kanzlei gegenüber dem Weissen Haus hat und sich ausschließlich mit OFAC-Sanctions befasst. Das von den Hurrikanen zerstörte Land konnte dank diesem Programm überleben. Auch die Europäische Union hat nicht lange auf sich warten lassen. Sie hat Zypern, Bulgarien und Italien ins Visier genommen. Viele Russen haben das Citizenship by Investment Programm in Zypern missbraucht. Sie haben sich in Zypern einen EU-Pass eingekauft, ohne in Zypern effektiv zu wohnen. Gleich danach haben sie sich in der Schweiz oder in London niedergelassen.

4.3. Problem Steuerhinterziehung gelöst – mit Golden Visa Programm
Wer sich zuerst nur mit einem steuergünstigen Wohnsitz begnügen will und nicht sofort einen neuen Pass braucht, ist mit dem Golden Visa Programm gut bedient. 12 Länder offerieren ein Golden Visa für ein Direktinvestment mit der Regierung, ein Immobilieninvestment oder ein Business Investment.

4.4. Golden Visa Länderliste

  • Schweiz
  • Vereinigtes Königreich von Großbritannien: Minimum Investment USD 3‘000‘000
  • USA
  • Singapur
  • Portugal
  • Spanien
  • Zypern
  • Griechenland
  • Irland
  • Malta
  • Australien
  • Belgien
  • Belize
  • Panama

4.5. Wieso sind Golden Visa und Citizenship by Investment Programme so attraktiv?
Hauptkunden sind HNWI aus China, Russland und den arabischen Staaten. Sie leiden ungemein unter den geltenden Visarestriktionen. Ihre Reisefreiheit ist stark eingeschränkt, so dass internationale Geschäftsreisen kurzfristig unmöglich sind. Vor allem Bürger aus den USA ziehen Länder in der Karibik vor. Sobald sie einen Pass haben, geben sie ihren US Pass ab und sparen enorm Steuern. Der Hauptgrund für den Umzug von EU-Bürgern ist die hohe Steuerbelastung. EU-Bürger suchen den begehrten Non-Dom-Steuerstatus, womit Einkünfte außerhalb des Wohnsitzstaates nicht besteuert werden.

5. Non-Dom Status: ins Ausland umziehen und Steuern sparen

Wer sich schon mal gefragt hat, wieso so viele russische Oligarchen in London leben, bekommt hier die Antwort: der Non-Dom Status („Non-domiciled Status“). Alle Russen, die sich in London mit dem Non-Dom Steuerstatus niederlassen, bezahlen in London keine Steuern, für alle Einkünfte, die Sie außerhalb von Großbritannien erzielen. Ein russischer Non-Dom, der in London wohnt (als „resident but non-domiciled“) und ein 20 Millionen Wertschriftendepot in der Schweiz hat, zahlt für die Erträge aus dem Schweizer Wertschriftendepot keine Steuern in London.

Es liegt am Unterschied der zwei Begriffe zur Definition des Wohnsitzes nach UK Steuerrecht: „Residence“ und „Domicile“. Diese Begriffe sind wichtig, damit Sie den Non-Dom-Steuerstatus verstehen, der 1799 von den Engländern eingeführt wurde. Um die Investitionen in den Kolonien zu fördern, wurden Erträge aus den Kolonien nicht versteuert, so lange diese nicht nach England ausgeschüttet wurden. Wurde das in den Kolonien verdiente Geld trotzdem nach London verschoben, so entstand auch die Steuerpflicht.

Das Konzept gilt heute nur für Steuerzahler, die keine britische Abstammung haben. Wenn Sie keine britische Abstammung haben, können Sie im Vereinigten Königreich von Großbritannien wohnen und „resident“ (temporärer Wohnsitz) sein, ohne jedoch dauerhaft sesshaft („domiciled“) zu werden. Wer als „domiciled“ gilt, mit der Absicht bis ans Lebensende in London zu wohnen, muss sein Welteinkommen versteuern. Die Non-Doms versteuern in England nur ihr Einkommen aus britischer Quelle (Onshore-Einkommen).

Einkommen aus einer Quelle, die außerhalb von Großbritannien liegt (Offshore-Einkommen), wird nicht versteuert, solange es nicht nach Großbritannien verschoben wird. Das ganze Offshore Einkommen bleibt steuerfrei, solange es Offshore bleibt. Offshore Einkommen ist Einkommen, das nicht im Vereinigten Königreich erzielt wird. Ein Non-Dom muss aber darauf achten, dass das Auslandseinkommen nicht nach Großbritannien ausbezahlt, investiert oder sonst wie ausgegeben wird, zum Beispiel mit einer Auslandkreditkarte. Die Faustregel lautet: Alles, was nach Großbritannien fließt, muss dort auch versteuert werden. Alles, was draußen bleibt, bleibt auch steuerfrei.

5.1. Investment Banking Team von Goldman Sachs zieht nach Milano
Den gleichen Non-Dom Status gibt es nicht nur in Großbritannien, sondern auch in Irland, Malta, Zypern, Schweiz und seit 2017 auch in Italien. Italien hat letztes Jahr auch ein Golden Visa Programm mit Pauschalbesteuerung von EUR 100‘000 und Non-Dom-Status eingeführt. Im letzten Jahr ist gleich das ganze Investment Banking Team bei Goldman Sachs in London mit dem Golden Visa Italy Programm privat nach Milano umgezogen. Allein in Großbritannien sind mehr als 100‘000 Non-Doms aus der ganzen Welt registriert.

Alle Einkommensarten wie Kapitalerträge, Zinsen, Lizenzeinnahmen, Provisionen, Mieten und Einkommen aus Arbeit im Ausland sind dank dem Non-Dom Status von der persönlichen Besteuerung befreit. Die Quelle des Einkommens darf sich nicht im Wohnsitzstaat befinden. Vermögen, das bereits vor dem Zeitpunkt des Umzugs im Wohnsitzstaat war, darf steuerfrei im Wohnsitzstaat ausbezahlt werden. Wichtig ist, dass man sofort nachweisen kann, dass es sich um altes Vermögen handelt, das vor dem Umzug schon dort war.

5.2. Fallbeispiele mit verschiedenen Ländern mit Non-Dom Status

  • Herr Schumacher wohnt in London und ist Alleinaktionär seiner Holding in Malta. Die Holding in Malta hält verschiedene Beteiligungen in Zypern, Malta und der Schweiz. Die Holding in Malta kassiert insgesamt EUR 1‘000‘000 Dividende aus den Beteiligungen. Die Malta Holding bezahlt keine Steuern. Herr Schumacher lässt sich EUR 1‘000‘000 auf sein Konto in der Schweiz auszahlen. Das Geld aus der Schweiz wird nur außerhalb von Großbritannien ausgegeben, zum Beispiel für teure Abenteuerreisen.
  • Frau Schneider wohnt in Malta und ist zu 50% an einer UK Limited Company beteiligt, welche Internetdienstleistungen an britische Kunden anbietet. Die UK Limited erwirtschaftet einen Gewinn von EUR 1‘000‘000 und bezahlt darauf 20% Körperschaftssteuer in Großbritannien. Frau Schneider kassiert EUR 400‘000 Nettodividende mit ihrem Privatkonto in London. Mit dem Geld macht sie ein Immobilieninvestment in London. Es entstehen keine Steuern in Malta.
  • Frau Schiller wohnt in Dublin und hat ein Portfolio im Wert von EUR 5‘000‘000 auf einem Privatkonto in Zürich bei einer Bank. Sie hat Aktien und Bonds. Das Portfolio generiert eine Performance von EUR 200‘000 pro Jahr. Das Einkommen wird bei der Bank in Zürich reinvestiert. Es erfolgt keine Besteuerung in Irland.
  • Herr Lauber wohnt in London. Er arbeitet aber 3 Monate im Jahr für einen Hedgefonds auf den Cayman Islands. Das dort verdiente Geld lässt er sich in der Schweiz bei einer Privatbank auszahlen. Das Konto wird von London aus nicht angerührt. Das Geld auf dem Schweizer Konto darf nicht in England ausgegeben werden. Er zahlt für das auf den Cayman Islands verdiente Geld keine Steuern in London, so lange er dieses Geld nicht in England verbraucht oder investiert.

In allen Non-Dom Ländern muss Einkommen, das vom Ausland in den Wohnsitzstaat fließt, auf der Steuererklärung deklariert und zu den normalen Steuersätzen versteuert werden. Daher kommt auch die Bezeichnung: „Remittance Basis Taxation“.

6. Schwarzgeld legalisiert – dank Golden Visa

Nach wie vor ist die Schweiz das Traumziel vieler High Net Worth Individuals (HNWI), vor allem russische Staatsangehörige und neuerdings auch türkische Staatsangehörige (Erdogan-Effekt). Auch Vladimir Putin bekämpft die Steuerhinterziehung. Seit bereits einigen Jahren besteht in Russland ein so genanntes „De-Offshorization Program“, allerdings nur auf dem Papier. Die russischen Anleger von Schweizer Banken machen davon keinen Gebrauch. Sie wollen davon nichts wissen. Sie haben Angst vor einer Offenlegung der Vermögen. Die russischen Unternehmer lassen sich lieber den Arm abschneiden, als das Konto in der Schweiz ihrer Regierung offen zu legen. Fast alle russischen Unternehmer sind Patrioten. Sie lieben Putin über alles. Wenn es aber darum geht, das eigene hinterzogene Vermögen mit einer Selbstanzeige zu legalisieren, hält sich der Patriotismus in Grenzen.

6.1. Extra Bonus für Private Banker für jeden umgesiedelten Kunden
Hingegen werben Schweizer Private Banker bei russischen Anlegern aktiv für die Wohnsitzverlegung in die Schweiz. Schweizer Private Banker verkaufen die Wohnsitzverlegung in die Schweiz als beste Methode zur Legalisierung von Schwarzgeldern. Die Wohnsitzverlegung mit Pauschalbesteuerung in der Schweiz gilt sowohl bei den Private Bankern als auch bei den Kunden von Schweizer Privatbanken als Königsdisziplin, um das Problem Steuerhinterziehung für russische Kunden definitiv zu eliminieren. Mit dem Umzug in die Schweiz legalisieren die russischen Kunden von Schweizer Privatbanken alle Offshore Konten mit einem Schlag.

Die Private Banker haben ein eminentes Interesse, dass ihre Kunden kein Schwarzgeld mehr haben. Die Banken üben einen enormen Druck auf die Private-Banker aus, damit diese die Steuerhinterziehung eliminieren und ihre Konten im Sinne der offiziell deklarierten Weissgeldpolitik zu legalisieren. Vor allem Privatbanken mit großen Beständen an Schwarzgeld zahlen für jedes legalisierte Konto ihrem Private Banker einen Spezialbonus aus. Es ist deshalb kein Wunder, wenn Schweizer Private Banker die Wohnsitzverlegung in die Schweiz mit Pauschalbesteuerung aggressiv vermarkten – mit Erfolg.

6.2. Pauschalbesteuerung nach dem Lebensaufwand in der Schweiz
Besteuerungsgrundlage der Pauschalbesteuerung (auch bekannt als Lump-sum Taxation) ist nicht etwa das weltweite Einkommen, sondern der jährliche Lebensaufwand, multipliziert mit Faktor sieben (vor 3 Jahren war es nur Faktor 5). Ende 2014 gab es in der Schweiz 5382 Personen, die insgesamt 740 Mio. CHF Steuern bezahlten. Jede aufwandbesteuerte Person zahlte im Durchschnitt 137‘495 CHF Steuern im Jahr 2014. Heute kostet es mehr. Wir haben letztes Jahr insgesamt 4 Familien mit der Pauschalbesteuerung erfolgreich in die Schweiz umgesiedelt (Russland, Türkei und Saudi Arabien).

Die Wohnsitzverlegung in die Schweiz ist vergleichen mit andern Ländern, die ein Golden Visa anbieten, nicht ganz billig. Es hat jedoch andere Gründe wie die hohe Lebensqualität, die für die Schweiz als Wohnsitzland Nr. 1 sprechen. Die Schweiz führt gleich 3 Städte, nämlich Zürich, Genf und Basel, unter den 10 besten Städten der Welt im Mercer 2018 Ranking zur Lebensqualität.

Dank den Angeboten mit Golden Visa und Citizenship by Investment hat sich in den letzten 5 Jahren eine neue Industrie mit eindrücklichen Zuwachsraten entwickelt. Malta, Zypern, Irland, Bulgarien, Portugal, Spanien, Schweiz und Italien erfreuen sich wachsender Beliebtheit für erfolgreiche Unternehmer aus Europa und Asien. Immer mehr Unternehmer aus Ländern mit hoher Steuerbelastung, wie Deutschland, Dänemark und Frankreich, überlegen sich einen Wechsel des Wohnsitzes aus steuerlichen Gründen.

Demografisch betrachtet ist es noch keine Völkerwanderung. Wer beispielsweise die Verteilung der Einkommenssteuern in Deutschland kennt, der weiß, dass nur 200‘000 deutsche Steuerzahler mehr als EUR 250‘000 im Jahr verdienen. Das ist weniger als 1% aller Steuerzahler in Deutschland.

Stellen Sie sich vor, dass ein paar tausend davon jedes Jahr Deutschland verlassen…

„Deutschland muss sich offen halten, die Steuerpflicht an die Staatsangehörigkeit anzuknüpfen, wenn die Verlagerung der Wohnsitze in die Steueroasen unerträgliche Ausmaße annimmt.“ Sven Giegold, Die Grünen 2014

Gründe für einen Wohnsitzwechsel

  • Globalisierung
  • EU mit den attraktiven Niederlassungsfreiheiten
  • Finanzkrise 2008
  • Mobilität dank guten Flugverbindungen
  • Internationale Ausbildungsmöglichkeiten
  • Politische Unsicherheit
  • hohe Steuerbelastung
  • Asset Protection
  • Golden Visa Programm als Lösung um Schwarzgeld zu legalisieren

machen einen Wohnsitzwechsel ins Ausland attraktiver als jemals zuvor.

Wenn Sie mit dem Gedanken spielen, Ihren Wohnsitz ins Ausland zu verlegen, sollten Sie sich ernsthaft damit auseinandersetzen. Wenn Sie mit Ihrer Recherche im Internet fertig sind, rufen Sie uns an. Zusammen mit Ihnen, werden wir die für Sie beste Lösung finden.

“Der Wohnsitzwechsel ins Ausland vereinfacht so viel, dass es sich in jedem Fall lohnt, dass Sie alle Optionen auszuleuchten. Ab einem Einkommen von EUR 500‘000 pro Jahr sparen Sie mit einem Wohnsitzwechsel in wenigen Jahren mehrere Millionen. Anstatt mehrere Millionen in die Staatskasse zu überweisen, könnten Sie damit Ihr Konto in der Schweiz ausbauen, oder eine attraktive Renditeimmobilie kaufen.”

Ein solcher Schritt ist sicher ein radikaler Eingriff ins Leben der Familie. Damit Sie alle Vorteile eines Wohnsitzwechsels optimal ausnutzen können, müssen Sie sich unbedingt beraten lassen. Erfolgreiche Leute lassen sich beraten. Ein Fehlentscheid kostet ein Vielfaches eines Beratungshonorars.

Alles muss geplant sein, damit böse Überraschungen vermieden werden. Vor allem Personen, die von Hochsteuerländern wie Deutschland, Dänemark, Frankreich, Italien usw. wegziehen, müssen infolge der Wegzugsbesteuerung bereits auch den Wegzug planen. Wenn Sie Ihren Wegzug nicht planen, riskieren Sie Diskussionen mit der Steuerbehörde. Sie müssen damit rechnen, dass Ihre Steuerbehörde behauptet, Ihr Lebensmittelpunkt habe sich nicht verlagert.

Wir haben ein internationales Netzwerk an erprobten Immobilienmaklern und Agenturen, die Ihnen vor Ort helfen. Wir unterstützen Sie bei der Suche einer internationalen Privatschule und beraten Sie, in welcher Gegend es sich lohnt zu wohnen.

Vor allem aber, bieten wir eine maximale internationale Steueroptimierung für Sie, womit Sie Millionen von Steuern sparen. Wir suchen mit Ihnen den für Sie besten Wohnsitz. Wir verhandeln für Sie mit der Steuerbehörde.

Wenn Sie Ihre Recherche im Internet beendet haben, rufen Sie uns an. Die Möglichkeiten sind unbegrenzt. Die Gesetzeslage ändert sich ständig. Wir diskutieren Ihre offenen Fragen. Wir geben eine zweite Meinung ab. Wir zeigen Ihnen Optionen, Strategien und Vorteile, die Sie im Internet nicht finden. Unsere Lösungen sind kriegserprobt. Sie haben sich bereits als erfolgreich erwiesen. Experimente und Schnellschüsse im internationalen Steuerrecht können ganze Existenzen von Familien ruinieren. Buchen Sie ein Gespräch mit mir. Nehmen Sie jetzt Ihr Mobiltelefon in die Hand und rufen Sie mich, Enzo Caputo, direkt an: +41 79 543 85 93. Die erste Kurzberatung ist gratis.